Montag, 9. Januar 2017

Der Heimweg - vom Morgen bis zum Abend

Ich freue mich, dass ich den Weg von Astrachan bis Marx an einem Tag fahren konnte. Gestern war ich mir noch nicht sicher, denn im Winter können Dunkelheit, Glatteis oder Schneetreiben sehr aufhalten. Zwölfeinhalb Stunden für 900 km Landstraße, einschließlich 80 km durch Wolgograd und Mittagessen bei den Steylern*, füllten den Tag. Ein paar Stunden nach Abfahrt, noch in der Steppe, prallte ich mit hoher Geschwindigkeit mit einem riesigen Greifvogel zusammen, was für ihn tödlich ausging. Schon vorher sah ich einen noch größeren am Straßenrand sitzen, ohne zu übertreiben: so hoch, wie ein Kartoffelsack. Es ging leider alles zu schnell, um noch auszuweichen oder genügend zu bremsen. 
Auch heute hatte ich übrigens zwei Jugendliche im Auto. Der eine wohnt in Marx, die andere lernt in Engels. Für beide war es eine günstige Gelegenheit, aus den Ferien zurück zur (Berufs-)Schule zu kommen.

* Zufällig waren gerade heute die vier Steyler Missionare aus Tambow zu ihren drei Mitbrüdern nach Wolgograd gekommen, zu Besuch. So kam es, wenn auch nicht in "Paradeuniform", zu diesem einmaligen Foto mit allen Steylern aus dem Bistum Sankt Clemens.