Freitag, 1. September 2017

Mit Familien in die Berge

Die Schönheit des Bistums Sankt Clemens nutzend, verbrachten junge Familien aus dem Dekanat Rostow-am-Don ein paar erholsame und geistlich geprägte Tage im Kaukasus. "Dombai" - das war ein ferner, aber bekannter Ortsname für uns in der DDR. Vom Regime Privilegierte durften dort Urlaub machen. Heute sieht es anders aus. Für einen Aufschwung scheinbar noch zu unbedeutend, ist die Gegend fast ein Geheimtipp. Eine Gruppe von Ordensschwestern aus dem Süden unseres Bistums hatte den Anfang gemacht und war einem Hotelbesitzer begegnet, der, zumindest Ordensschwestern, kostenlos aufnimmt. Er stammt aus dem Kaukasus und ist Moslem.
Einen ganzen Stapel Bilder der Familienfreizeit bekam ich vom Initiator, Pater Raul. Der argentinische Priester hat sich die Familienseelsorge zur sichtbaren Priorität gemacht. Bei Pastoralkonferenzen stelle ich seinen Enthusiasmus gern als Exemplarisch vor. Er selbst wohnt in Taganrog, also im Grenzgebiet zur Westukraine. Pater Raul ist heute nicht mehr der Einzige im Bistum, der diesen Schwerpunkt in der pastoralen Arbeit erkannt hat, was mich natürlich freut. Hier und da sind aus den sommerlichen "Religiösen Kinderwochen" zusätzliche "Religiöse Familienwochen" entstanden.