Donnerstag, 8. Februar 2018

Die ersten sind inzwischen wieder zu Hause ...


Es sieht ein bisschen wie hin-und-her-gesprungen aus, wenn ich heute Abend noch einmal auf die Tage des gottgeweihten Lebens zurück komme, die heute Morgen zu Ende gingen. Es ist Donnerstagabend, die Zeit, zu der ich nach Möglichkeit immer in Marx bin. Ich hatte während des Treffens der Ordensschwestern nicht selbst fotografiert, nehme aber jetzt Bilder wie diese hier mit in mein Archiv.
Liturgisch griffen wir in den vergangenen Tagen noch einmal auf den 2. Februar zurück. Mit einem allgemeinen Text erneuerten die Ordensleute ihre Gelübde (Versprechen). In den Vorträgen von Schwester Alenka aus Sankt Petersburg, die zur Arbeit in Gruppen, bzw. zur persönlichen Betrachtung anregten, ging es um ein römisches Dokument zum Ordensleben heute und darum, was man unter geistlicher Mutterschaft versteht. Ich hatte Zeit, um "frisch" vom Ad-limina-Besuch, aber auch aus dem Leben im Bistum zu berichten. Beim heiteren Abschlussabend war vielseitiges Können gefragt, was schließlich einer der fast 50 Teilnehmerinnen den humorbeladenen Titel "Schwester des Jahres" einbrachte.
Es waren abermals gelungene Tage, getragen von Freundschaft untereinander und von der Freude, die zu jeder geistlichen Berufung dazugehört. Dank sei Gott, und gedankt sei den Gastgebern, den Schwestern und dem Pfarrer in Marx.